Rechtliche Aspekte beim Drohnenflug

Beleuchtung für einen gesetzeskonformen Nachtflug an unserer Drohne
gesetzeskonforme Nachtflugbeleuchtung
Kennzeichnung gemäß Kennzeichnungspflicht an unserer Drohne
feuerfeste Kennzeichnungsplakette
Flyer des BMVI zur Drohnenverordnung

Sie haben sich schon immer mal gefragt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen für den Drohnenflug in Deutschland relevant sind? Und warum es Unternehmen wie die Sky Analytics UG gibt die Luftaufnahmen professionell anbieten?

Hier möchten wir Sie, zusammen mit A., rund um die aktuelle Gesetzeslage informieren.

„A. interessiert sich schon länger für Drohnen. Im Internet hat er sich über die verschiedenen Hersteller und Modelle informiert.
Also fährt er nach der Arbeit schnell zum Elektrofachmarkt und kauft für einen erschwinglichen Preis die Drohne seiner Wahl.

Vom Mitarbeiter hat er noch zusätzliches Zubehör, wie ein KFZ Ladegerät empfohlen bekommen. Super denkt A. – ein wertvoller Tipp des Verkäufers.  Leider jedoch nicht der wichtigste Tip.

Zu Hause angekommen, packt er schnell alles aus und lädt den Akku. Er möchte noch schnell eine Runde fliegen gehen bevor es ganz dunkel wird. A. wohnt in einer beschaulichen Wohnsiedlung am Stadtrand, nahe der Bundesstraße.

Als der Akku geladen ist, startet A. seine Drohne im Garten. Schnell steigt sie in die Höhe. Das Funksignal übermittelt glasklare Bilder an den Bildschirm des Handys, mit dem A. den Copter steuert. Die Drohne ist am mittlerweile dunklen Himmel durch die Beleuchtung an Bord gut erkennbar. A. fliegt umher über die Grundstücke der Nachbarn, Richtung nahegelegener Bundesstraße. Er fliegt nahe an die Straße heran, die vorbeifahrenden Lichter der Autos geben ein gutes Fotomotiv ab. Aus 140 Metern Höhe gibt der Autokonvoi ein hervorragendes Bild ab. Noch schnell eine Runde Richtung Innenstadt, denkt sich A.. Auf der Karte auf dem Handy lässt sich wunderbar erkennen, wo das unbemannte Luftfahrtsystem sich gerade befindet. Er fängt noch den Kirchturm vor dem Mond ein, bevor sich das System meldet und einen fast leeren Akku meldet. Gerade noch so schafft A. es, den Copter wohlbehalten im Garten zu landen.“

Warum schreiben wir an dieser Stelle eine Geschichte über A.? Würden Sie richtig raten, wie viele und welche Ordnungswidrigkeiten A. begangen hat? Wenn Sie auf 6 kommen, dann kennen Sie sich gut aus. Und der Datenschutz ist dabei noch nicht berücksichtigt!

Folgende Ordnungswidrigkeiten hat A. begangen:

  • seine Drohne wiegt mehr als 250g: es besteht Kennzeichnungspflicht mit einer feuerfesten Plakette, mit der der Halter der Drohne ermittelt werden kann
  • Nachtflugverbot: aber der Minute des Sonnenuntergangs gilt 30 Minuten die sogenannte bürgerliche Dämmerung. In dieser Zeit ist Fliegen ohne Nachtfluggenehmigung noch erlaubt. Anschließend ist eine Ausnahmegenehmigung notwendig
  • Betriebsverbot „über Wohngrundstücken“: A. hat seine Nachbarn nicht um Erlaubnis eines Überfluges gefragt
  • Betriebsverbot „Bundesstraße“: von Bundesstraßen, Autobahnen, Gleisanlagen sowie Bundeswasserstraßen müssen 100m Sicherheitsabstand gehalten werden
  • Betriebsverbot „Flughöhe“: ein Betrieb über 100m ist ohne Ausnahmegenehmigung in Deutschland nicht gestattet
  • Betriebsverbot „außerhalb der Sichtweite“: dies bedeutet, dass jederzeit die Fluglage klar erkennbar sein muss – unserer Erfahrung nach ist dies ab 300m ohne Hilfsmittel (und unserem großen Copter) nicht mehr möglich
  • Offen bleibt, ob die private Haftpflichtversicherung von A. Schäden durch Copter ebenfalls mit abdeckt – auch diese ist für den Betrieb Pflicht

In Deutschland gilt seit April 2017 die neue Drohnenverordnung. Sie wurde notwendig, um der steigenden Zahl an Drohnen im Luftverkehr Rechnung zu tragen.

Wir möchten an dieser Stelle die Regelungen nicht im Einzelnen auflisten, sondern verweisen hier auf die Webseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (Link). Dort finden Sie alle Informationen rund um Betriebsverbote und sonstige Regeln.

Professionelle Dienstleister wie die Sky Analytics UG verfügen über die notwendigen Genehmigungen der Landesluftfahrtbehörden (pro Bundesland!), um einen sicheren und störungsfreien Flugbetrieb zu gewährleisten. Weiterhin verfügen unsere Piloten über Kenntnisnachweise, die zum Betrieb unserer Copter notwendig sind. Hierzu werden unsere Piloten in rechtlichen, technischen und meteorologischen Sachverhalten geschult. Ebenso verfügen wir über ausreichenden Versicherungsschutz.

Verwirklichen Sie daher Ihre Projekte immer mit einem starken und seriösen Partner an Ihrer Seite!

Die Handlung und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wäre rein zufällig.